Pflichtkür: Auszeit! – – – – Wie der Krebs mich zu neue Lebensinhalte führt.

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22. Juli – Besuch in der Onkologie

Heute ist der Termin mit dem Arzt der Onkologie und Hyperthermie. Da wir diesmal besser informiert wurden wann der Termin ist können wir entspannt anreisen. Wir sind rechtzeitig da und kommen auch sehr bald dran. das Gespräch dauerte knappe einein-viertel Stunde, denn der genaue Ablauf der zwei Behandlungsangebote soll richtig verstanden werden.

Schon vorher hatte ich mich innerlich eigentlich schon für den weg über die Chemotherapie entschieden. Erstens, weil ich eine intensive Behandlung präferiere um auch wirklich alle Sicherheiten zu bekommen und zweitens, weil ich sehr neugierig nach der Hyperthermie-Anwendung bin. Ich habe auch keine Bedenken, das eine solche Behandlung einiges vom Körper fordert und nehme dies als evtl notwendiges Übel. Gehe aber gleichzeitig davon aus, dass durch den heutigem Stand der Behandlung und meine gute körperliche Verfassung ich dies ohne große Probleme durchlaufen werde.

Am Ende des Gesprächs sind wir uns einig, dass ich die Therapie nach „Issels“ bekomme mit 4 Blöcke Chemo/Hyperthermie, dann OP, gefolgt von Bestrahlung und danach nochmal  4 Blöcke Chemo/Hyperthermie. Die eingesetzte Chemikalien sind Ifosfamid und Doxorubicin im Verhältnis 60/9 (so der Plan). Die Therapie sollte starten, sobald einen freien Platz in der Onkologie verfügbar wird, ich bekomme das Versprechen, dass spätestens ende der Woche einen Termin bekannt sein sollte. Erwähnt sei noch, dass ich eine erbliche Abweichung der Leber habe, Hämochromatose, welche evtl Einfluss auf der Behandlung haben könnte, dies wird noch vom ärzte team weiter diskutiert